Lichtenberg 47 – Vorbereitungen für den Aufstieg laufen

In der Regionalliga möchte man mit den altbewährten Spielern weitermachen

Die Oberliga-Mannschaft von Lichtenberg 47 steht kurz vor dem Aufstieg. Am 22. Spieltag setzten sich die 47er vor 560 zahlenden Zuschauern in der HOWOGE-Arena „Hans Zoschke“ mit einem 5:0 gegen den Tabellendritten vom Greifswalder FC durch. Sechs Spieltage vor Saisonende führen die Lichtenberger nun mit sechs Punkten Vorsprung vor dem Tabellenzweiten Tennis Borussia Berlin.

Vor dem Spiel hatte Bezirksbürgermeister Michael Grunst zur Bürgerdialogsveranstaltung auf das Stadiongelände geladen. Zahlreiche Fragen der Nachbarn und Vereinsmitglieder beschäftigen sich mit den notwendigen Modernisierungs- und Umbaumaßnahmen, die mit einem Aufstieg der 47er in die Regionalliga verbunden wären.

Wichtigstes Kriterium wird die Trennung der Blöcke der Gäste- und Heimfans werden. „In der Regionalliga kann es uns schon passieren, dass hier bis zu 1.000 Gästefans anreisen. Die Auflagen für die Regionalliga sehen vor, dass wir mit Zäunen im Stadionbereich eine klare Trennung ziehen müssen“, erklärte 47er Präsident Andreas Prüfer. Auch das Thema Flutlicht und Rasenerneuerung steht für den Aufstiegs-Fall auf der Agenda. „Wenn das Flutlicht kommt, dann sollte auch ein Kunstrasen hier verlegt werden. Unser jetziger Rasen ist immerhin bereits 25 Jahre alt“, erläuterte Prüfer, der nun auch händeringend nach neuen Sponsoren Ausschau hält. In Sachen Kadergestaltung gab Prüfer eine klare Devise aus.

„Wir haben mit diesem Team die vergangenen Jahre tolle Erfolge erzielt. Für den Fall, dass wir aufsteigen, werden wir auch in der Regionalligasaison mit dem bewährten Team auflaufen. Abgehalfterte Zweitliga-Stars werden wir nicht holen“, so Prüfer. Ein bewährter Star des Teams feierte gegen Greifswald indes ein rundes Jubiläum. Thomas Brechler wurde für sein 150. Spiel in den Farben der 47er geehrt. An diesem Nachmittag erzielte der Mittelstürmer dann auch seinen 120. Treffer für das Team.

Datum: 14. April 2019, Text und Bild: Stefan Bartylla