Zu Fuß in Friedrichshain: Wo lauern die Gefahren?

SPD-Fraktion startet die Aktion #FußwegeXhain – Bürger können Angaben machen.

Ab sofort sammelt die SPD-Fraktion in Friedrichshain-Kreuzberg Hinweise aus der Bevölkerung, wo auf den Straßen des Bezirks Gefahren für Fußgänger lauern und demnach die Situation verbessert werden muss. Die SPD-Bezirksverordneten werden den Beschwerden nachgehen und Verbesserungsvorschläge prüfen, teilt die Fraktion mit. Daraus sollen dann Anträge für das Bezirksparlament entstehen.

Für einen guten Überblick soll die neu aufgesetzte Webseite fusswege-xhain.de sorgen. Anhand einer Karte können Interessierte dort nachsehen, zu welchen Gefahrenstellen schon Anträge eingereicht wurden und was aus diesen geworden ist. Das Bezirksamt könne auf verschiedene Weise dazu beitragen, die Sicherheit für Fußgänger zu verbessern, sagt Fraktionsvorsitzender Sebastian Forck. Und sei es nur bei den kleinen Dingen, zum Beispiel einen Baum zurückzuschneiden, der ein wichtiges Verkehrsschild verdeckt. Im untergeordneten Straßennetz kann der Bezirk selbst über Verkehrsmaßnahmen entscheiden. Für die Hauptstraßen ist die Verkehrslenkung Berlin
verantwortlich. Aber auch hier kann das Bezirksamt aktiv werden, etwa mit Vorschlägen für eine zusätzliche Ampel oder einen Zebrastreifen.

Wenn Fußgänger in Unfälle verwickelt werden, ist ihr Verletzungsrisiko besonders hoch. Im Jahr 2018 starben allein in Friedrichshain-Kreuzberg vier Fußgänger durch Unfälle, 19 in ganz Berlin. Wer Gefahrenstellen melden möchte, kann eine E-Mail schicken oder das Kontaktformular auf der neuen Webseite nutzen. Auch über Facebook und Twitter nimmt die SPD-Fraktion Hinweise mit dem Hashtag #FußwegeXhain entgegen.

fusswege-xhain@posteo.de
fusswege-xhain.de

Datum: 15. April 2019, Text: red/sara, Foto: Sara Klinke