Berlin-Köpenick: Brunnen am FEZ soll wieder sprudeln

Über Crowdfunding im Internet wird Geld zur Sanierung des Kult-Brunnens gesammelt.

Wie viele Erinnerungen sind mit diesem Brunnen verbunden? Wie viele Kinder haben in seinem Wasser geplanscht? Wie viele Fotos wurden vor dem Brunnen gemacht? Das FEZ-Berlin ist ohne seinen Brunnen davor undenkbar. Allerdings fließt seit sechs Jahren hier kein Wasser mehr. Die Betonschale, die im Untergrund das Wasser auffängt, damit es wieder in den Brunnen zurückfließen kann, ist beschädigt, so dass das Wasser in den Untergrund versickert. Das ist nicht nur teuer, sondern auch eine Umweltsünde. Aber auch alles andere ist sanierungsbedürftig: Die Stahlblume des Metallbauers Kunsch, das Keramikmosaik von Ortrud Lerch und die gesamte Brunnentechnik. Die Pläne stehen: Der FEZ-Brunnen soll wieder der Ort werden, an dem die Kinder im Sommer planschen und an dem Jugendweihefotos gemacht werden können.

Dieses Jahr wird der Brunnen 40 Jahre alt, genau wie das FEZ-Berlin auch. Zu diesem Jubiläum soll der Brunnen in altem Glanz erstrahlen. 2018 wurden die Sanierungsarbeiten begonnen. 80.000 Euro wurden bereits verbaut. Ohne Spendengelder in Höhe von 35.000 Euro wäre die erste Bauphase nie finanzierbar gewesen. Nun werden noch einmal 80.000 Euro benötigt, um den Brunnen mit Abdichtarbeiten, dem restauriertem Keramiksockel, dem Einbau der Pumpentechnik und der Metallblume im Mittelpunkt endgültig fertigzustellen. Dafür werden noch einmal über eine Sammelaktion im Internet 10.000 Euro durch den 2017 gegründeten Förderkreis des FEZ-Berlin gesammelt. Zu dem gehören so prominente Personen wie Britta Steffen und Gregor Gysi. Wer Geld für diesen wichtigen Teil des FEZ spenden will, kann auf der Crowdfunding-Seite die Möglichkeiten dazu finden. Hier sind auch die Dankeschön-Angebote zu finden, die im Gegenzug winken: Ein Essen mit Gregor Gysi oder ein Platz auf der Ehrentafel der Förderer. Die Sammelaktion läuft noch bis Ende Mai.

https://www.startnext.com/fez-brunnen-2019

Datum: 2. Mai 2019, Text: red, Bild: imago images/Schöning