Ideen für den Charlottenburger Norden

Fördergebiet rund um den Mierendorffplatz soll noch lebenswerter werden.

Im Stadtumbaugebiet Charlottenburger Norden tut sich Einiges. So soll der Grünzug am U-Bahnhof Halemweg neu gestaltet werden, und auch das Gebietszentrum zwischen Heckerdamm und U-Bahnhof Halemweg wird sich in den kommenden Jahren spürbar verändern. Auf dem nördlichen Bildungscampus entsteht bis etwa 2022 der Neubau des Oberstufenzentrums der Anna-Freud-Schule. Auch die Erwin-von-Witzleben-Grundschule soll in den kommenden Jahren erweitert werden und eine Sporthalle bekommen. Mit dem Umzug des Oberstufenzentrums soll es auch mehr Angebote für Jugendliche und ihre Eltern geben.

Öffentliche Ideenwerkstatt

Um das Gebiet gemeinsam mit den Bewohnern zu entwickeln, findet am 21. Mai, ab 17.30 Uhr, eine öffentliche Ideenwerkstatt im Dorothee-und-Harald-Poelchau-Stadtteilzentrum, Halemweg 18, statt. „Kindertagesstätte, Bibliothek, Stadtteilzentrum, Jugendclub und bürgernahe Dienstleistungen können hiervon profitieren. Außerdem soll im Rahmen der Neuentwicklung auch die Möglichkeit für Wohnungsneubau im Bereich des südlichen Bildungscampus geprüft werden“, heißt es in einer Mitteilung des Bezirksamtes. Um diese Potenziale nutzen zu können, startet der Bezirk Ende Mai mit einem Gutachterverfahren, um ein städtebauliches Gesamtkonzept für das Gebietszentrum Halemweg zu finden.

Drei Arbeitsgemeinschaften aus Architekten und Landschaftsplanern wurden beauftragt, in den kommenden Monaten Lösungen vorzuschlagen, wie die Infrastruktureinrichtungen erweitert, Wohnraum geschaffen und der öffentliche Raum umgestaltet werden können. Dafür können Anwohner ihre Ideen und Wünsche für den Kiez direkt an die Architekturbüros weitergeben. Eine Anmeldung dafür ist nicht notwendig.

Datum: 19. Mai 2019, Text: Redaktion, Bild: imago images / STPP