Paradiesischer Skulpturengarten in der Klosterruine

Künstlerpaar Katr?na Neiburga und Andris Egl?tis zeigt Ideen zum Thema Sterblichkeit.

Die Klosterruine, Klosterstraße 73a, beginnt ihre Sommersaison mit einem Ausstellungs- und Performanceprogramm rund um den Mythos „Paradies“. Im Fokus des diesjährigen Sommerprogramms steht der mittelalterliche Garten als Ort des Wandels und der Transformation. Vorm Hintergrund überlieferter Vorstellungen vom Garten Eden und alchemistischer Wissenschaften, dem uralten Wunsch menschliches Leben zu verlängern, setzt sich das diesjährige Programm der Klosterruine mit dem Paradies und Utopien vom Überleben auseinander.

Das Künstlerpaar Katr?na Neiburga und Andris Egl?tis hat den Skulpturengarten geschaffen, der unter anderem alternative Fitnessräume und Ruheplätze zum Entspannen vorsieht. Mit der Installation setzen die Künstler aus Riga ihr Interesse an hybriden Außeninstallationen fort, in denen Ruinen, Skulpturen, Körper, Bühnen und Stadtlandschaft miteinander verschmelzen. Statt der allgemein herrschenden Untergangsstimmung nachzuhängen, wollen die Künstler den Besuchern die Möglichkeit eröffnen, aktiv zu einer Lebendigkeit zu finden, die einschließt, sich auch mit der Sterblichkeit und dem eigenen Ende zu versöhnen. Im Anschluss an diese Performance wird es in diesem Jahr noch weitere Ausstellungen in der Klosterruine geben. Die offizielle Eröffnung des neuen Kunstprojekts findet am 24. Mai, 15 bis 20 Uhr, statt. Sie ist bis zum 31. Oktober zu sehen. Weitere Informationen zum Programm finden Interessierte im Netz.

Datum: 21. Mai 2019, Text: Redaktion, Bild: Holger Herschel