Grünauer Wassersportmuseum zeigt seine Exponate

Bestände sind am Interimsstandort im Olympia-Cafè ausgestellt

 

Die Ausstellung des Grünauer Wassersportmuseums ist komplett. Weil es derzeit noch an Personal fehlt, werden die Exponate am Interimsstandort im Olympiacafé an der Regattastrecke erst ab Juli, dann immer mittwochs von 10 bis 16 Uhr und einmal monatlich sonnabends, zu besichtigen sein. Zu sehen sind auch die Entwürfe für das „Denkzeichen Wassersport“, das ganz in der Nähe wieder errichtet werden soll.

Das Grünauer Wassersportmuseum wurde als Privatsammlung des Lehrers Werner Philipp gegründet und mit Unterstützung seiner Schüler, des Bürgervereins Grünau und des damaligen Kulturamtes Köpenick 1990 im Bürgerhaus Grünau eröffnet. 1996 schenkte Werner Philipp seine Sammlungen der Stiftung Stadtmuseum Berlin und das Grünauer Wassersportmuseum präsentierte sie von 2000 bis 2016 auf dem Regattagelände in Grünau. Heute steht die Ausstellung in der Trägerschaft der Senatsverwaltung für Inneres und Sport. Seine endgültige Heimat soll das Wassersportmuseum im Gebäude der olympischen Regattatribüne finden, das derzeit saniert wird. Nach Abschluss der Arbeiten werden dem Wassersportmuseum im Mittelteil der Tribüne voraussichtlich 2021 moderne und erweiterte Ausstellungs- und Arbeitsräume zur Verfügung stehen.

Die Bestände der Sammlung ergänzen sich hervorragend mit denen des Sportmuseums Berlin und bilden den geeigneten Grundstock für eine neue Dauerausstellung zur Geschichte des Berliner Wassersports und seiner nationalen wie internationalen Bedeutung auf dem Grünauer Regattagelände. Die Interimsausstellung wird ständig erweitert und ergänzt, Objekte werden ausgetauscht. Das Museumsteam hat alle Besucher herzlich eingeladen, mit Hinweisen, ergänzenden Informationen, Spenden von eigenen Erinnerungsstücken und Vorschlägen bei der Neugestaltung der künftigen Dauerausstellung zu helfen. (red)
Wassersportmuseum Grünau,

Regattastraße 191 – 223, 12527 Berlin
( 030) 67 44 0 02
Wassersportmuseum zeigt seine Exponate

Datum 26. Mai 2019, Text Red, Bild Stefan Bartylla