Neuer Kiez für alle Generationen im Märkischen Viertel

Am Senftenberger Ring entstehen 388 Wohnungen und eine Kindertagesstätte.

Im Märkischen Viertel ist jetzt der Grundstein für das „Theodor-Quartier“ am Senftenberger Ring gelegt worden. Bis zum Jahr 2021 will die Gesobau dort 388 Wohneinheiten fertigstellen.

Der neue Kiez, benannt nach dem Dichter und Märker Theodor Fontane, besteht laut einer Mitteilung des Wohnungsunternehmens aus sechs Gebäuden, die ein campusähnliches Ensemble bilden. Geplant sind insgesamt 50 barrierefreie Seniorenwohnungen, von denen fünf zur uneingeschränkten Rollstuhlnutzung ausgelegt sind. 60 Prozent der Wohnungen sind gefördert und werden für eine Nettokaltmiete von 6,50 Euro pro Quadratmeter vermietet. Um die Gebäude herum sind begrünte Freiflächen für alle Altersgruppen geplant. Neben den Mehrfamilienhäusern entsteht auch eine Kita für etwa 120 Kinder.

Günstige Mieten

Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, sprach von einer „guten Nachricht für Menschen, die eine Wohnung im Berliner Norden suchen“. Bei diesem Projekt werde generationenübergreifendes Wohnen großgeschrieben, betonte die Linke-Politikerin. „So können Familien – von der Enkelin bis zum Großvater – in unmittelbarer Nähe zueinander leben.“ Die Gesobau sei als größte Bestandshalterin im Märkischen Viertel „die richtige Partnerin für den Senat, um das Quartier lebenswert und bezahlbar zu gestalten“.

Gesobau-Vorstandschef Jörg Franzen: „Das Theodor-Quartier ist das erste größere Bauvorhaben seit Entstehung des Viertels vor rund 50 Jahren. Das Ensemble fügt sich modern, aber zurückhaltend in die bestehenden Gebäude ein mit viel Grün, auf dem Boden wie auf den Dächern. Mit 60 Prozent geförderten Wohnungen bauen wir hier für alle Generationen und Einkommensklassen.“

Datum: 9. Juni 2019. Text: Redaktion. Bild: Gesobau AG