Trainingsauftakt mit Teamfoto

35 Spieler präsentierten sich zum allerersten Saisontermin des 1. FC Union Berlin.

Da ist er nun, der neue Kader des 1. FC Union Berlin. 35 Mann gehören derzeit zum Gesamtaufgebot, das Trainer Urs Fischer zur Verfügung steht und vor dem ersten Testspiel der Saison zum obligatorischen Mannschaftsfoto am vergangenen Samstagmittag antreten durfte. Danach ging es im Rahmen des Saisonauftakts vor gut 12.000 Zuschauern zur Partie gegen Bröndby IF, die mit einem 2:1 gewonnen wurde.

Die beste Mischung wird gesucht

Derzeit sind es elf echte Neuzugänge, die den Kader der Eisernen für die Erstligatauglichkeit ergänzen. Mit den Innenverteidigern Neven Subotic und Marvin Friedrich, dem Mittelfeld-Routinier Christian Gentner sowie dem erfahrenen Mittelstürmer Anthony Ujah gelangen den Eisernen in den vergangenen drei Wochen die prominentesten Transfers, die in allen drei Mannschaftsteilen helfen sollen Bundesligareife auf dem Platz zu zeigen und reichlich Punkte einzufahren. Wer von den zahlreichen Kandidaten jedoch tatsächlich zum Bundesligastart Anfang August noch im roten Trikot an der Alten Försterei mittrainieren wird, dürften die nächsten Tage im Trainingslager in Oberösterreich zeigen. Bei Verteidiger Lennard Maloney (19) und Mittelfeldspieler Cihan Kahraman (20) steht bereits jetzt fest, dass sie zur kommenden Saison ausgeliehen werden.

Beide Youngster haben die Reise nach Windischgarsten erst gar nicht angetreten. Es ist nun auch davon auszugehen, dass nach dem Trainingslager und den drei Testspielen gegen den SV Ried, Blau-Weiß Linz und dem FC First Vienna bis Ende Juli weitere Entscheidungen in der Kadergestaltung fallen dürften. Auch wenn Qualität in der Kaderbreite gefragt ist, steht dennoch ab sofort der Konkurrenzkampf um die vakanten Teamplätze an. Spätestens mit dem Schluss der diesjährigen Transferperiode am 2. September dürfte dann der ein oder andere Spieler auf dem aktuellen Mannschaftsfoto, bereits bei einem anderen Verein unter Vertrag stehen.

Datum 11. Juli 2019, Bild und Text: Stefan Bartylla