Lichtenberger Howoge-Arena wird fit für die Regionalliga gemacht

Howoge-Arena „Hans Zoschke“ erhält Flutlicht, Kunstrasen und separate Fanblöcke

Der SV Lichtenberg 47 mit seinen 1.300 Mitgliedern ist der bekannteste Kiezverein im Bezirk. Hier wird geboxt, gekegelt, getanzt und Tischtennis gespielt. Die Fußballer stellen die größte Abteilung und die Hauptspielstätte ist die Howoge-Arena „Hans Zoschke“ an der Normannenstraße. Das Stadion hat fast 9.000 Stehplätze und 900 Sitzplätze mit Schalensitzen aus dem Olympiastadion.

Ab der kommenden Saison gibt es hier nun hautnah Regionalligafußball der Spitzenklasse zu sehen. Die Fußballer haben mit dem Aufstieg in die vierte Liga den größten Erfolg in ihrer jüngeren Vereinsgeschichte erreicht. Jetzt reisen prominente Gegner wie Lok Leipzig, Energie Cottbus und Rot-Weiß Erfurt in der kommenden Saison zu den Matches nach Lichtenberg. Bis zu 1.500 Zuschauer werden zu den Heimspielen der 47er erwartet.

Dafür muss der Verein noch einige Umbauten vornehmen, um den Auflagen des Fußballverbandes zu entsprechen. Zäune für die Trennung der Heim- und Gastzuschauer müssen her, Räume für Dopingkontrollen bereitgestellt und eine Flutlichtanlage aufgebaut sowie Fahrradparkplätze geschaffen werden. „Auch der Rasen muss unbedingt gewechselt werden. Der wächst hier bereits seit 25 Jahren – nach längerem Regen schwimmt der weg“, erklärt 47er-Präsident Andreas Prüfer.

Senat, Bezirk und Verein haben sich nun zusammen getan, um die nötigen Umbauten zu finanzieren. „In diesem bezirkseigenen Stadion könnten wir dann in Zukunft neben den Regionalligaspielen durchaus auch internationale Sportveranstaltungen wie Länderspiele für Jugendnationalmannschaften ausrichten“, erläutert Lichtenbergs Bürgermeister Michael Grunst diese Investitionen.

Bis Ende des Jahres sollen zumindest die Arbeiten für die Zuschauerbereiche abgeschlossen sein. Im Spätherbst stehen schließlich die zuschauerstarken Heimspiele gegen Energie Cottbus und Rot-Weiß Erfurt auf dem Spielplan. „Die restlichen Maßnahmen werden dann im kommenden Jahr folgen“, stellt Grunst in Aussicht. Favorit bei der Belagswahl für das Spielfeld sei in jedem Fall Kunstrasen.

Datum: 24. Juli 2019, Bild und Text: Stefan Bartylla