Friedrichshain-Kreuzberg: Weniger Durchgangsverkehr

Im Samariter- und Wrangelkiez soll es ruhiger werden.

Ruhiger soll es im Samariterkiez und im Wrangelkiez werden: In der kommenden Woche werden dort insgesamt fünf Durchfahrtssperren aufgestellt. In beiden Kiezen hatten im vergangenen Jahr zahlreiche Info- und Dialogveranstaltungen zur Verkehrsberuhigung stattgefunden. „Viele Anwohner setzen sich mit Initiativen für mehr Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer ein“, sagt Baustadtrat Florian Schmidt (Grüne).

Konkrete Orte

Die Anwohner der Kieze werden durch Aushänge und Postwurfsendungen über die neue Verkehrsführung informiert. Die Diagonalsperren im Samariterkiez und im Wrangelkiez seien ein wichtiger Baustein für die Mobilitätswende in unserem Bezirk, erläutert Schmidt, und weiter: „Auf Wunsch der Anwohner verringern wir den Durchgangsautoverkehr im Wohngebiet und sorgen für mehr Verkehrssicherheit für schwächere Verkehrsteilnehmer. Ich danke dem Wrangelkiezrat und der Initiative Verkehrsberuhigter Samariterkiez, die sich für die Veränderungen eingesetzt haben.“ Im Samariterkiez werden die Sperren an den Ecken Samariterstraße/Bänschstraße, Pettenkoferstraße/Bänschstraße und als Diagonalsperre im Kreuzungsbereich Voigtstraße/Schreinerstraße errichtet. Im Wrangelkiez werden Diagonalsperrungen im Kreuzungsbereich Wrangelstraße/ Falckensteinstraße sowie im Kreuzungsbereich Wrangelstraße/Cuvrystraße aufgestellt.

Ein Jahr Probe

Die eingesetzten Sperren seien eine reversible und kostengünstige Maßnahme, um den Durchfahrtsverkehr in den verkehrsbelasteten Kiezen zu verringern. Nach einem Jahr wird das Bezirksamt die Sperrungen und ihre Effektivität evaluieren, heißt es.

Datum: 10. August 2019, Text: red, Bild: Tobias Maschner