Berlin-Mitte: Blumen küssen Nachtigallen

Ab 18. August sind große Original-Gemälde am Michaelkirchplatz zu sehen

Rund um die St. Michaelkirche zeigen 16 Künstler vom 18. August bis zum 6. Oktober großformatige Original-Gemälde. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „30 Jahre Mauerfall“ organisiert der Verein
„Kunst an der Plakatwand“ erstmals in Berlin sein neuestes Projekt. Künstler aus ganz Deutschland zeigen an dem historisch bedeutsamen Ort in Nähe des ehemaligen Mauerstreifens originale Malerei auf großen Werbetafeln.

Das zentrale Thema ist auf die Gemeinsamkeiten in der Gegenwart ausgerichtet. Die Veranstalter möchten zu einem grenzüberschreitenden Denken und einem neuen Miteinander anregen. Bezugnehmend auf das benachbarte Heinrich-Heine-Viertel lautet das Motto des neuen Kunstprojekts „Blumen küssen Nachtigallen“. Nach der großen Eröffnung der Plakatwände am 18. August, 15 Uhr, folgen in den kommenden Wochen weitere Termine, die einen Besuch wert sind.

So nimmt der Verein mit seiner Plakataktion auch am Sommerfest des Bürgervereins Luisenstadt teil. Genauso wie am 8. September am Tag des offenen Denkmals. Ab 10.30 Uhr lädt Künstlerin Angela Junk-Eichhorn zu vergleichenden Betrachtungen der benachbarten Bau- und Kunstwerke ein. Außerdem stehen die Künstler an allen Terminen zu Führungen und Gesprächen bereit.

Das Projekt „Kunst an der Plakatwand“ wurde vor rund 30 Jahren von der Malerin Junk-Eichhorn in Karlsruhe gegründet und ging europaweit auf Reisen. Es erreichte als Botschafter der Malerei unter anderem bereits Prag, Nancy, Straßburg, Paris, Oxford, Nottingham und die Kulturhauptstadt Luxemburg. Informationen zu der gesamten Kunstaktion und den einzelnen Künstlern gibt es im Internet.

Datum: 17. August 2019 Text: Redaktion Bild: Kunst an der Plakatwand e.V