Spandau: Ordnung ist eine Frage der Perspektive

Sendemast

Das Zentrum für Aktuelle Kunst in der Zitadelle Spandau eröffnet vier neue Ausstellungen.

Mit vier Ausstellungen, die am 13. September, um 19 Uhr, in der Zitadelle Spandau, Am Juliusturm 64, eröffnet werden, startet das Zentrum für Aktuelle Kunst (ZAK) nach kurzer Bauphase in den Kunstherbst. „Geordnete Verhältnisse“ suchen, schaffen, dekonstruieren und persiflieren sechs Berliner Künstler, die sich mit den vielfältigen Regieanweisungen des öffentlichen Raums, mit ästhetischen Kollektiverfahrungen und den Seh- und Hörgewohnheiten des urbanen Menschen beschäftigen.

Zu sehen sind Installationen, Objekte, Video- und Soundarbeiten von Christian Hasucha, Ingeborg Lockemann/Elke Mohr, Roswitha von den Driesch/Jens-Uwe Dyffort und Francis Zeischegg, die jeweils einen kritischen Blick auf unser Verhältnis zu Ordnungssystemen werfen, heißt es in einer Ankündigung. „Just Love“ (deutsch: „Einfach nur Liebe“) ist die Headline einer Ausstellung von sechs malerischen Positionen, deren Spektrum von Expression und Realismus über Pop bis in die Konzeptkunst reicht.

Mit Arbeiten von Max Diel, Kerstin Drechsel, Martina Minette Dreier, Christian Perdix, Dietrich Walther und Georg Weise entsteht ein „spannungsvoller Bogen aktueller Malerei in Berlin“, so das ZAK. Zwei Kabinett-Präsentationen flankieren die beiden Gruppenausstellungen „Geordnete Verhältnisse“ und „Just Love“. Mit ihnen stellen sich im Projektraum des ZAK und in der Lounge ein konzeptuell arbeitender Künstler und ein Fotograf vor.

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung realisiert die Komponistin und Kuratorin Laurie Schwartz mit der international tätigen Musikerin Stellan Veloce eine Performance mit elektroakustischer Musik im Rahmen der Reihe „ii itinerant interludes“. Eintritt frei.

Datum: 9. September 2019 Text: Redaktion Bild: VG Bild-Kunst Bonn, 2019