Gesucht: Das außergewöhnliche Buch in Berlin-Mitte

Lese-Ausstellung an der Brunnenstraße.

Welches außergewöhnliche Buch sollten Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene unbedingt lesen? Im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals Berlins (ILB) geht die Philipp-Schaeffer-Bibliothek, Brunnenstraße 181, dieser Frage auf den Grund. Seit 2012 nominiert jeder Gast des jungen Programms jeweils ein außergewöhnliches Buch für Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene für die undotierte ilb-Auszeichnung „Das außergewöhnliche Buch“.

Tipps von Robert Habeck und Enne Koens

Die diesjährigen ausgezeichneten Bücher werden noch bis zum 27. September in einer Ausstellung in Originalsprache und – soweit vorliegend – auch in deutscher Übersetzung in der Bibliothek und im Haus der Berliner Festspiele (hier nur bis zum 21. September) präsentiert. Unter den prämierten Werken sind Klassiker, die schon von Eltern verschlungen wurden, aber auch aktuelle Titel. So empfiehlt Grünen-Chef und ILB-Teilnehmer Robert Habeck „Slam“ von Nick Hornby und Autorin Enne Koens (Niederlande) Ronja Räubertochter von Astrid Lindgren. Bücher von Michael Ende werden sogar von zwei Autoren empfohlen – von Sebastian Meschenmoser und Karl Orlsberg. Die Liste enthält aber vor allem viele unbekannte Bücher, die es zu entdecken gilt und ist auch online einsehbar (Link am Ende des Textes). Wie die Festivalgäste kommen die empfohlenen Titel auch in diesem Jahr wieder aus aller Welt.

Nach Ende des Festivals sind die Bücher, wie auch die der letzten Jahre, in der Philipp-Schaeffer-Bibliothek ausleihbar und im Katalog zu recherchieren. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag, von 10 bis 19.30 Uhr, und Samstag, 10 bis 14 Uhr. Weitere Infos erhalten Interessierte im Internet.

Datum: 15. September 2019, Text: Redaktion, Bild: Norman Konrad