Berlin-Köpenick – Neues Haus für Kreativität

Jugendkunstschule eröffnet mit Angebot für Kinder und Jugendliche von sechs bis 26 Jahren

 

 

Vor fast genau zwei Jahren fiel die Entscheidung bei einem Vor-Ort-Termin des Schul- und Sportamtes und der Bezirksstadträtin Cornelia Flader (CDU): Am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium sollte der neue Standort für die Jugendkunstschule entstehen. Deren feierliche Eröffnung gab es jetzt, genau 25 Monate später. Mit den abgeschlossenen Umbauarbeiten sind Räumlichkeiten entstanden, in denen alle großen und kleinen Besucher vielfältig künstlerisch tätig sein können.

„Der Bezirk hat lange nach einem Standort gesucht, der zentral liegt und damit für alle Schulen gut erreichbar ist“, erklärt die Schulstadträtin. Das sei gelungen, denn die Jugendkunstschule liege in unmittelbarer Nähe des Schlossplatzes und könne mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut erreicht werden.

Die Inhalte. Kinder und Jugendliche können in der Einrichtung, die im Hofgebäude an der Mentzelstraße 28 untergebracht wurde, in vielen verschiedenen künstlerischen Bereichen und Medien experimentieren. Die Schule bietet angeleitete Workshops in Zeichnen, Malen, Drucken, Bauen und Collagieren an. Daneben wird mit Ton gearbeitet, man kann fotografieren, sich aber auch mit Klangkunst und Sound auseinandersetzen. Streetart und Schattentheater ergänzen die Angebote.

Das Mal-Atelier, die Druck- und die Keramik-Werkstatt sind Herzstück der Einrichtung. Auch ganze Wochenendworkshops und Ferienkurse gehören zum Programm der vier Kunsterzieher, die hier – tageweise von anderen bezirklichen Schulen abgestellt – tätig sein werden. Mit Künstlern führen sie die Schulklassenworkshops durch.

Für die Anleitung während der Nachmittagskurse sowie den Wochenend- und Ferienworkshops konnten weitere Künstler gewonnen werden. Ihre Kunst-, Lehr- und Lebenserfahrungen sollen die Vielfalt des Angebotes an diesem Ort prägen und erweitern.

Datum 7. Oktober 2019, Text: red, Bild: iStock Getty Images Plus_undrey