Stern des Sports leuchtet in Pankow

Die Preisträger vom Pfeffersport e.V.

Pankower Sportverein Pfeffersport e.V. wurde für sein Wirken in Sachen Inklusion im Sport geehrt.

Wie gelingt es, Inklusion auf allen Ebenen eines Mehrspartenvereins umzusetzen? Auf diese Frage fand und findet Pfeffersport e.V. eine überzeugende Antwort mit dem Diversity-Ansatz „Mission Inklusion“. So sehen es die Berliner Volksbank und der Landessportbund Berlin, die den Pankower Verein jetzt mit dem Großen Stern des Sports in Silber auszeichneten, der mit einer Siegprämie in Höhe von 4.000 Euro dotiert ist.

Pfeffersport e.V. rückt damit ins Finale des Wettbewerbs und hat die Chance, den Großen Stern des Sports in Gold auf Bundesebene zu gewinnen. Dieser wird am 21. Januar kommenden Jahres in Berlin überreicht.

Den zweiten Platz (Preisgeld 2.500 Euro) gewann Sportkinder Berlin e.V. aus Zehlendorf. Mit dem Projekt „Bildung braucht Bewegung“ ermöglicht der Verein interdisziplinäres Lernen unter Einbeziehung von sportlichen Elementen an Kitas und Schulen. Der TSV Berlin-Wittenau 1896 e.V. erreichte Platz 3 mit dem Konzept „Karamba – Seniorensport war gestern“ (1.500 Euro).

„Die Berliner Vereine greifen neue Impulse auf und bewegen alle – alt und jung, arm und reich, mit und ohne Handicap und unabhängig von ihrer kulturellen Herkunft – mit großem Engagement, Herz und Verstand“ , erklärte Claudia Zinke, Vizepräsidentin des Landessportbundes Berlin. „Wir sind sehr glücklich über die Auszeichnung“, freut sich Pfeffersport-Geschäftsführer Jörg Zwirn. Das Thema Inklusion durchzöge die gesamte Organisation als roter Faden.

Die besondere Aufmerksamkeit richte sich darauf, verstärkt Mädchen und Frauen, Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, mit Behinderung, aus der Queer-Community und aus sozial benachteiligten Milieus für ein gemeinsames Tun zu begeistern.

Datum: 13. Oktober 1019 Text: M. Wolf Bild: Volksbank Berlin