Berlin-Friedrichshain: Was wird aus der East Side Gallery?

Diskurs in der Inselgalerie.

 

Am 7. November ist Christine MacLean, die gemeinsam mit David Monty die Galerie praktisch „erfand“, zu Gast in der Inselgalerie, Petersburger Straße 76A. Und sie hat ihr neues Buch über die Berliner Jahre dabei. Für diejenigen, die Lust haben, am Diskurs teilzunehmen: Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr.

Welche Idee trieb David Monty und Christine MacLean vor 29 Jahren an, die Mauersegmente für die Gestaltung von Künstlern aus der ganzen Welt zu erhalten? Und was ist aus dieser Idee geworden? Was ist die East Side Gallery im Bewusstsein der Berliner und Berlin-Besucher heute?

Für welche Geschichte steht sie eigentlich? „Diese und die eigenen Fragen der Besucher möchten wir an diesem Abend diskutieren“, heißt es seitens der Veranstalter. Christine MacLean, ohne deren Engagement es die East Side Gallery nicht gäbe, hat ein Buch über ihre Jahre in Berlin geschrieben: „Berlin East Side Gallery Berlin. Zwei Berlins und die Mauer“. Es ist in deutscher und englischer Sprache erschienen und wird am Diskurs-Abend in der Inselgalerie erhältlich sein.

Mit dabei sind auch Teresa Casanueva und Sabine Kunz. Teresa Casanueva studierte noch an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, als sie der Einladung nach Berlin folgte, um die East Side Gallery mitzugestalten. Ihr Bild ist heute völlig zerstört, da es zu den Segmenten gehört, die durch den Verkauf der Grundstücke an der Spree in Privatbesitz übergingen. Sabine Kunz, die 1990 an der Burg Giebichenstein in Halle ihren Abschluss machte, malte „Die Tanzenden“. In der zweiten Fassung von 2010 ist es noch erhalten. Die erste wurde zerstört. Die Malerin hat ihre Erlebnisse mit der East Side Gallery für das Buch von Maclean aufgezeichnet. Sie wird diesen Text vorlesen.

www.inselgalerie-berlin.de

Datum : 1. November 2019, Text: Red, Bild: Stefan Bartylla,  David Edes