Schloss Britz: Plagiate der Weihnachtsmusik

Showpianist Felix Reuter am Flügel im Schloss.

In keinem Lehrbuch, in keinem herkömmlichen Klassikkonzert erfährt man in so kurzer Zeit so viel über das Leben und die Musik der wohl berühmtesten Komponisten Europas wie beim Konzertabend am 30. November, 19 Uhr, im Kulturstall des Schlosses Britz, Alt-Britz 73. Am Piano: Felix Reuter.

Felix Reuter, 1972 in Thüringen geboren, ist Pianist und Musikkomödiant, Improvisationskünstler und Entertainer. Bereits im Alter von sechs Jahren begann er mit dem Klavierunterricht und entdeckte seine Leidenschaft für klassische Musik. Er ist ein Genie im Kombinieren von Komödie und klassischer Musik und steht für exzellente Unterhaltung auf höchstem Niveau. Es wird musiziert, geplaudert und gerätselt. Woher stammt zum Beispiel das Weihnachtslied „Morgen kommt der Weihnachtsmann“? Wer hat es geklaut? Woher hat Johann Sebastian Bach die Melodie von „Jesu bleibet meine Freude“ – von „Sind die Lichter angezündet“?

Ode an die Freude

Jingle Bells kommt in Bachs Kompositionen zum ersten Mal in verkürzter Form vor – oder was hat die „Ode an die Freude“ von Beethoven mit einem Weihnachtslied zu tun? Musikalisch sehr viel, man darf gespannt sein. Vor niemandem macht Reuter halt und zeigt dabei seine eigene Version am Flügel. Der Weimarer Pianist deckt auf, welche Melodien damals wie heute raffiniert geklaut wurden. Die Show von Felix Reuter ist absolut einzigartig – ein Muss für jeden Musik-Liebhaber und ein Aha-Erlebnis für alle Klassik-Neulinge.

Eintrittskarten zum Preis von 15 Euro (ermäßigt zehn Euro) sind im Vorverkauf im Schloss Britz, telefonisch und – soweit noch vorhanden – an der Abendkasse erhältlich.

Datum: 26. November 2019, Text: Red, Bild: felixreuter.de