Berlin-Köpenick: Freie Fahrt auf der Allende-Brücke

Doe Köpenicker Allende-Brück wird teilweise geöffnet

Öffnung der Spreebrücke fünf Wochen vor dem geplanten Termin.

Aufatmen in Köpenick: Seit dem 22. November ist der westliche Teil der Salvador-Allende Brücke wieder befahrbar. Die zehnmonatige Vollsperrung, die seit dem 24. Januar wegen der Reparatur umfangreicher Schäden erforderlich war, hatte zu einer enormen Verkehrsbelastung im gesamten Bezirksteil geführt. „Mit der Teilfreigabe haben wir den ersten großen Meilenstein zur Erneuerung der Brücke erreicht – und das fünf Wochen früher als geplant“, erläuterte Bezirksbürgermeister Oliver Igel (SPD) den Stand der Baumaßnahmen und wünschte auch für den weitere Baufortschritt einen reibungslosen Verlauf.

Ost nach West.

Mit der Verkehrsfreigabe können jetzt auch wieder die BVG-Busse die Brücke befahren. Der Fußgänger- und Radverkehr wird vorübergehend weiter über den alten östlichen Überbau geführt. Im weiteren Bauverlauf werden die Rampen und Anschlussbereiche bis zu den Knotenpunkten Wendenschloßstraße und Friedrichshagener Straße am westlichen Überbau hergestellt. Parallel dazu werden auch alle Leitungen vom östlichen auf den westlichen Überbau verlegt.

Bis zur vollständigen Fertigstellung der westlichen Fahrbahn sowie der Rad- und Gehwege sind für einzelne Arbeiten kurzzeitige Sperrungen erforderlich, die aber vor allem in den verkehrsarmen Zeiten durchgeführt werden.

Anschließend erfolgt die vollständige Verkehrsführung auf der neuen Westseite, so dass auf der Ostseite problemlos weiter gebaut werden kann. Die Bauarbeiten für die neue Brücke hatten im September 2017 begonnen. Die vollständige Fertigstellung ist für 2021 vorgesehen. Die Gesamtkosten für die Brücke betragen etwa 37 Millionen Euro.

Datum: 1. Dezember 2019, Text: red, Bild: imago/ Bernd Friede