Berlin-Lichtenberg: Mitmacher für die Kieze gefragt

Kiezfonds

Jurys für die Kiezfonds suchen Teilnehmer für das kommende Jahr.

Gemeinsames Wandern für Senioren, ein kostenloser Leseabend, ein Fotoprojekt für Geflüchtete, Kinderunterhaltung auf dem Kiezfest, die Pflege des Nachbarschaftsgartens – all diese Dinge wurden im Jahr 2019 mit Mitteln aus dem Lichtenberger Kiezfonds ermöglicht. Die Entscheidung, welche Projekte Geld aus dem Kiezfonds erhalten, trafen dabei immer die Bürger aus den jeweiligen Kiezen. Für diese sogenannten Bürgerjurys werden fürs kommende Jahr neue Mitglieder gesucht.

Schnelles Geld.

Der Kiezfonds selbst ist eine leicht zugängliche, finanzielle Unterstützung für die Verwirklichung kleinerer Projekte. Auch 2020 wird der Bezirk pro Stadtteil 10.000 Euro zur Verfügung stellen, um gute Ideen zu fördern, die den Zusammenhalt im Kiez stärken, das Wohnumfeld verschönern oder der Entwicklung des Stadtteils dienen, wie das Bezirksamt mitteilt. Jedes Projekt kann dafür bis zu 1.000 Euro bekommen. Ob und in welchem Umfang ein Projekt gefördert wird, entscheidet in jedem Stadtteil eine mindestens 15-köpfige ehrenamtliche Bürgerjury. Fünf bis zehn Sitzungen sind im Jahr angesetzt, bei denen die Mitglieder die Kiezfond-Anträge diskutieren und in demokratischer Abstimmung beschließen.

Mitglied in einer Bürgerjury kann werden, wer mindestens 16 Jahre alt ist und im jeweiligen Stadtteil lebt oder arbeitet. Schließlich wissen Bürger vor Ort am besten, was gut für ihren Kiez ist und können diese Erkenntnisse in die Diskussion und Entscheidung einbringen. Organisatorisch werden die Bürgerjurys von den zuständigen Stadtteilkoordinationen betreut und unterstützt. Wer Interesse, hat, sich 2020 in einer Bürgerjury zu engagieren kann sich bis zum 15. Dezember bei seiner Stadtteilkoordination melden.

kiezfonds@stk-lichtenbergmitte.de
(030) 98 37 09 09.
www.stk-lichtenbergmitte.de/buergerinnenbeteiligung/buergerinnenjury.html

Datum: 8. Dezember 2019, Text: red, Bild: Kiezfonds