Berlin-Neukölln: Es grünt bald die Gropiusstadt

Wohngebiet soll familienfreundlicher und barrierefreier werden.

Mit „Zukunft Stadtgrün“ wird die Gropiusstadt grüner, barrierefreier und familienfreundlicher. Neukölln hat bereits den dritten Zuschlag aus dem Förderprogramm des Landes erhalten und wird bis 2023 die Aufenthalts- und Lebensqualität in der Gropiusstadt weiter verbessern können. Insgesamt fließen 7,5 Millionen Euro in die Erneuerung der Wohnsiedlung. Darüber informiert das Bezirksamt.

Freiflächen umgestalten

Schon bei der Planung der Gropiusstadt unter Leitung von Walter Gropius wurde ein durchgängiger Grünzug angelegt. Mit den nun zugesagten Mitteln wird dieser zwischen Lipschitzallee und Wutzkyallee ertüchtigt. Auf dem Campus Efeuweg werden die ersten Freiflächen umgestaltet und begrünt. Geplant sind darüber hinaus Maßnahmen zur besseren Orientierung im Kiez, für mehr Mobilität und bessere Zugänge für alle, die zu Fuß gehen, Rad fahren oder Sport treiben.  Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD): „Die Gropiusstadt ist die Mutter aller Großsiedlungen in Deutschland mit einer durchaus wechselvollen Geschichte. Ich will attraktives Wohnen mit hoher Lebensqualität für alle noch weiter stärken. Dazu gehören gepflegte Grünflächen, Barrierefreiheit, bessere Wege und Leitsysteme genauso wie spannende Spielplätze. Die Gropiusstadt war schon immer etwas Besonderes – und das soll sich in Zukunft noch stärker zeigen.“

Bauarbeiten am Brunnen

Als erstes Bauprojekt wurde der Brunnen an der Lipschitzallee im Sommer fertiggestellt. Die Brunnentechnik und die Brunnenschale wurden umfassend erneuert. Während der nun eingeleiteten „Winterpause“, während der der Brunnen aus Frostschutzgründen außer Betrieb ist, wird die umgebende Pflasterfläche überarbeitet, um gefährliche Stolperstellen zu entfernen. Darüber hinaus finden während der Winterpause Bauarbeiten am im Wohngebiet befindlichen Brunnen statt. Im September wurde der Spielplatz an der Lipschitzallee/Ecke Sollmannweg eingeweiht.
Datum: 16. Dezember, Text: red, Bild: Imago images/Schöning