Berlin-Spandau: Die Ehrennadel ist in Frauenhand

Zitadelle Spandau

Höchste Auszeichnung des Bezirks geht an engagierte Bürgerinnen.

Die Spandauer Ehrennadel ist die höchste Auszeichnung des Bezirks. Auch in diesem Jahr wurden in der Zitadelle wieder außergewöhnliche Menschen geehrt, die sich um Spandau, ob sozial oder ehrenamtlich motiviert, verdient gemacht haben. Begründet durch das 100. Jubiläum des Frauenwahlrechts in diesem Jahr, waren fünf außergewöhnliche Damen ausgewählt worden, heißt es aus dem Bezirksamt.

Einsatz für Bedürftige

Carla Krüger setzt sich ehrenamtlich und unermüdlich für die IHK als Prüfungsaufsicht und den Förderverein der Gartenarbeitsschule Hakenfelde ein. Marianne Staudemeyer-Nischan ist seit 30 Jahren in verschiedenen Funktionen ehrenamtlich im Vereinssport aktiv. Helga Joppek widmet sich seit fast 20 Jahren ehrenamtlich den Bedürftigen und Hilfesuchenden bei der „Tafel“ und weiteren Institutionen. Die 81-Jährige sei „Empathieträgerin, mitfühlend und das ist für sie das Normalste der Welt“, heißt es in der vorab veröffentlichten Laudatio.

Viola Dobberphul kümmert sich seit zwei Jahrzehnten um Spandaus Nachwuchs, ihre Beweglichkeit und die Werte beim TSV Spandau 1860. Roswitha Büch begann vor mehr als einem Vierteljahrhundert, sich um die Belange Hakenfeldes zu kümmern: ob im Vergnügungsausschuss der Wohnsiedlung oder im Förderverein der Gartenarbeitsschule. Nach persönlichen Würdigungen von Stadtrat Gerhard Hanke (CDU), der Übergabe der goldenen Spandauer Ehrennadel und einer Urkunde, verewigten sich die Damen als Höhepunkt im Goldenen Buch Spandaus.

Seit dem Jahr 2001 vergeben Bezirksamt und Bezirksverordnetenversammlung die Spandauer Ehrennadel. Die Verleihung der Auszeichnung erfolgt im Rahmen eines Festaktes.

Datum: 21. Dezember 2019. Text: Redaktion. Bild: Bezirksamt Spandau.