So führen Neujahrsvorsätze zum Erfolg

Neujahrsvorsatz

40 Prozent der Deutschen wollen sich nach Silvester bessern.

Alle Jahre wieder stellen sich viele Menschen die Frage: Was möchte ich nach dem Jahreswechsel besser machen? Laut einer Forsa-Umfrage treibt dieser Gedanke mehr Zeitgenossen um, als man denken würde. Demnach nehmen sich pro Jahr um die 40 Prozent vor, im kommenden Jahr etwas zum Besseren zu wenden. Die Hälfte gibt an, die guten Vorsätze zwei bis drei Monate lang oder auch weit darüber hinaus zu beherzigen.

Stress vermeiden oder Stress abbauen, dies war laut dem Marktforschungsportal Statista.com der beliebteste Neujahrsvorsatz für das vergangene Jahr. 62 Prozent der Befragten hatten diese Option gewählt. Auf Platz zwei folgte „mehr Zeit für Familie und Freunde“ (60 Prozent).

Krampfiges Image

Vielen Menschen gelten Neujahrsvorsätze als altbacken oder krampfig. Andere scheuen die Festlegung, weil sie sich daran nicht messen lassen möchten. So kann aus einer an sich harmlosen Selbstverpflichtung eine echte Prestigefrage werden.

Experten haben sich übrigens den Kopf darüber zerbrochen, was man anstellen muss, um das Jahresmotto zum Erfolg zu führen oder dieses auf seine Sinnhaftigkeit zu überprüfen. Sie haben eine Reihe von Grundsätzen festgelegt, die sich am klassischen Projektmanagement orientieren und gründlich durchdacht werden sollten. Etwa: Je präziser der Vorsatz, umso besser ist er einzuhalten.

Messbares Ziel

Dieser muss aber auch eindeutig messbar sein. Will heißen: Es bringt nichts, sich vorzunehmen, ein paar Kilos abzunehmen, sondern auf die genaue Kilozahl kommt es an! Außerdem sollte sich jeder fragen, wer eigentlich möchte, dass man sich selbst über längere Zeit kasteit. Ist es der Partner oder die Partnerin? Oder man selbst? Möglicherweise führt die Antwort dazu, dass der Vorsatz ganz schnell passé ist.

Bedacht werden sollte zudem, ob das Ziel nicht nur motivierend, sondern auch schaffbar ist. Schlussendlich sollte klar sein, bis wann der Vorsatz erfüllt sein soll.

Datum: 27. Dezember 2019. Text: Redaktion. Bild: Getty Images Plus/iStock/Delpixa.