Berlin-Spandau: Senatorin lässt Verlängerung der U7 bis zur Heerstraße prüfen

U7 in Spandau

Machbarkeitsstudie für U-Bahn-Bau angekündigt.

Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos/für Grüne) will untersuchen lassen, ob eine Verlängerung der U-Bahnlinie 7 vom Rathaus Spandau bis zur Heerstraße eine sinnvolle Investition ist. Dies berichten der RBB und der “Tagesspiegel”. Dazu werde der Verkehrssenat in Kürze eine Machbarkeitsstudie in Auftrag geben.

In der Studie gehe es unter anderem um die technische Machbarkeit, erste Einschätzungen zum Kosten-Nutzen-Verhältnis und um die Frage, wie viele Menschen von einer solchen neuen Anbindung profitieren würden. Alternativ könnte demnach auch eine Tramlinie in Frage kommen.

Wohngebiet anbinden

Spandauer Lokalpolitiker haben immer wieder eine Verlängerung der U7 bis zum Wohngebiet Heerstraße Nord gefordert. Hinzu kommt ein Fortbau der U2 bis ins Falkenhagener Feld. Diesen Vorschlag hat Günther Medienberichten zufolge bereits abgelehnt.

Im Koalitionsvertrag haben SPD, Linke und Grüne dem Ausbau der Straßenbahn Priorität eingeräumt. Allerdings wurden auch Machbarkeitsstudien für U-Bahn-Verlängerungen in Auftrag gegeben: zur Verlängerung der U7 von Rudow in Richtung Flughafen BER, zur Verlängerung der U8 von Wittenau ins Märkische Viertel und zur Anbindung der geplanten Urban-Tech-Republic auf dem Gelände des dann geschlossenen Flughafens Tegel an die U6.

Alle drei Studien sollen laut Verkehrsverwaltung 2020 bewertet und vorgestellt werden.

Datum: 28. Dezember 2019. Text: Redaktion. Bild: imago images/Jürgen Ritter.