Berlin-Prenzlauer Berg: Goldener Stern des Sports leuchtet

Breitensportverein Pfeffersport aus Prenzlauer Berg für tolles Inklusionsprogramm ausgezeichnet

Wie das Berliner Abendblatt bereits berichtete, wurde der Verein Pfeffersport aus Prenzlauer Berg in der vergangenen Woche mit dem mit 10.000 Euro dotierten Preis „Großer Stern des Sports“ in Gold geehrt. Pfeffersport setzte sich mit dem Erfolg gegen die 16 weiteren Sportvereine aus dem gesamten Bundesgebiet durch, die im Herbst 2019 jeweils auf Landesebene mit dem „Großen Stern des Sports“ in Silber ausgezeichnet worden waren und sich damit für die Gold-Verleihung qualifiziert hatten.

Auf dem zweiten Platz landete die Interessengemeinschaft Sport Heddesheim aus Baden-Württemberg mit dem Projekt „Wir arbeiten zusammen!“. Dritter wurde der Sportclub Riesa mit dem Projekt „Sport ist Klasse“.

Praktische Inklusion.

Der Berliner Freizeit-und Breitensportverein Pfeffersport engagiert sich seit vielen Jahren für Inklusion im und durch Sport. Damit ist gemeint, dass jeder und jede im Sportverein und bei den Sportangeboten mitmachen kann und soll. Der Fokus liegt insbesondere auf Menschen, die aus verschiedenen Gründen weniger Zugang zu sportlichen Aktivitäten haben wie zum Beispiel solche mit Behinderung oder Migrationshintergrund, ältere Menschen oder Geflüchtete. Dabei ist praktische Inklusion für den Verein vor allem eine Haltungsfrage.

Und ein klares Statement gegen Ausgrenzung und Diskriminierung. Der Berliner Sportverein, der an mehr als 50 Sportstandorten auch in den Kiezen in Prenzlauer Berg, Pankow und Kreuzberg aktiv ist, hat mehr als 4.600 Mitglieder, davon rund 80 Prozent Kinder und Jugendliche. Damit ist Pfeffersport der größte Kinder-und Inklusionssportverein in Berlin. Ein eigener Inklusionsberater sorgt dafür, dass alle an Pfeffersport interessierten Menschen einen geeigneten Platz in den Sportgruppen finden.

Datum: 1. Februar 2020 Text: Manfred Wolf Bild: BVR / DOSB / picture alliance